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11 months – 11 topics – lighthouse highlights in 2018

As part of our communication motto “11 months – 11 topics” in 2018, we introduced the concept of lighthouse projects. Every month, we featured one or more lighthouse projects. These are projects realised by members of our network or others active in neonatal care. They can be a source of inspiration, a motivator or a role model for other organisations.

We compiled a summary of lighthouse highlights in 2018: 

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Neonatologie der Zukunft – neue Wege gehen: EFCNI Jubiläumskonferenz setzt neue Impulse

Am Freitag, 30. November und Samstag 1. Dezember 2018, lud EFCNI anlässlich des 10-jährigen Stiftungsjubiläums, zur ersten eigenen neonatologischen Fachkonferenz in das Klinikum Dritter Orden, München.

Das Symposium, im historischen Vortragssaal des Münchner Klinikums, versammelte an zwei Tagen, über 100 Experten aus fachübergreifenden Disziplinen der Bereiche Pflege- und Gesundheitsberufe, Klinikverwaltung und der medizinischen Qualitätssicherung, um gemeinsam Themen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen, innovative Methoden der Surfactant Applikation (LISA), ethische Fragen in der Palliativmedizin bei schwerstkranken Neugeborenen sowie Möglichkeiten, die familienzentrierte Versorgung auszubauen, zu diskutieren.

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Prof. Luke Jardine (University of Queensland, Brisbane) in der Diskussion .

 „Ich war zu anfangs skeptisch, wie EFCNI europaweit agieren möchte und die Politik für das Thema Frühgeburt und Neugeborenengesundheit interessieren möchte,“ gestand Prof. Jochen Peters, Chefarzt im Perinatalzentrum Klinikum Dritter Orden, München, in seinem Grußwort. „Umso beeindruckter bin ich, was in den letzten 10 Jahren auf die Beine gestellt und realisiert worden ist. Inzwischen gehen einige Untenehmungen unseres Hauses, wie beispielsweise das FINE Training auf Initiativen von EFCNI zurück.” Renommierte nationale und internationale Referenten trugen zu einem sehr vielfältigen Programm bei. Vorträge zur Vermeidung von BPD und Fragen der Qualität und Ökonomie in der Neonatologie gestalteten den ersten Tag. Die erste Session “Von Basics zu Bedside – wie vermeide ich BPD?” widmete sich den unterschiedlichen Praktiken in der Beatmung von Frühgeborenen von sustained inflations und nicht-invasiver Surfactant Verabreichung. Auch evidence based practices bei der Medikation von frühgeborenen Risikopatienten waren hier ein vieldiskutiertes Thema. Die Problematik des Fachkräftemangels der weit über den Pflegekräftemangel hinausgeht und inzwischen jeden Aspekt im Klinikalltag erreicht hat, sowie eine zielführende Identifikation von Qualitätsindikatoren, um zielführende Evaluationen im Klinikmanagement, waren besonders rege diskutierte Punkte in der zweiten Session „Qualität und Ökonomie in der Neonatologie“. Ein Roundtable, moderiert von ZDF-Journalistin Sibylle Bassler, bei dem angeregt und kontrovers mit den Referenten und Konferenzteilnehmern unter Anderem zum ökonomischen Druck im Gesundheitswesen und Reformen in der medizinischen Ausbildung diskutiert wurde, schloss das wissenschaftliche Programm des ersten Tages.

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Die Sprecher des Roundtables (v.l.): Sibylle Bassler (ZDF), Prof. Christoph Bührer (Charité Berlin), Silke Mader (EFCNI), Andrea Mager-Tschira (Referat für Gesundheit und Umwelt, München), Markus Morell (Kliniken Dritter Orden gGmbH, München), Gunter Rudolf Milla (Städt. Klinikum München GmbH), Dr. Nicholas Lack (BAQ München), Prof. Uwe Hasbargen (Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Großhadern) . 


Der zweite Konferenztag beleuchtete die schwierigen Entscheidungen, mit denen sich Mediziner bei der Versorgung schwerkranker Neugeborener oder Frühgeborenen konfrontiert sehen. Gerade im Bereich der Palliativmedizin sind hier Erfahrung und Urteilskraft bei den involvierten Fachkräften, sowie eine umfassende Information der Eltern in solch kritischen Situationen, unerlässlich, hob Prof. Oliver Rauprich (LMU, München) hervor. Bereichert wurde diese Session sowohl durch Vorträge aus Mediziner Perspektive, die die Komplexität der finalen Entscheidungsfindung unter Betrachtung des Kindeswohls deutlich machten, als auch durch den Erfahrungsbericht einer betroffenen Mutter, die die Bedürfnisse der Familien in einer solchen Lage in den Vordergrund rückte. Die Herausforderungen und Möglichkeiten der familienzentrierten Versorgung waren ein weiterer Schwerpunkt, welcher mit konkreten Fallbeispielen die Umsetzung und den messbaren Nutzen betreffend, beleuchtet wurde. Referent Prof. Matthias Keller vom Kinderklinikum Dritter Orden, Passau betonte hierbei „Der Frage ‚Was können wir besser machen?‘ geht doch die Erkenntnis voraus, dass wir noch vieles besser machen können.“ Neben einem generellen Umdenken der gewohnten Arbeitsroutinen, müssten Architektonische und strukturelle Aspekte hier gleichermaßen in Betracht gezogen werden, so Keller. Das medizinische Personal hier kontinuierlich weiterzubilden auch mittels Programmen wie FINE (Family and Infant Neurodevelopmental Education) und NIDCAP (Newborn Individualized Developmental Care and Assesment Program), oder individuell entwickelte Ansätze wie z. B. das FamilieNetz Dresden des Universitätsklinikums Dresden, das Eltern aktiv in die Pflege ihres Kindes anleitet und begleitet, waren Inhalt weiterer Beiträge dieses Themenblocks. “Mich hat mein persönliches Schicksal vor über 20 Jahren zu meinem Engagement für Neugeborenengsundheit gebracht. Nicht selten bekomme ich zu hören, die Situation sei heute doch nicht mehr so wie damals und das sich Vieles getan hat ist wahr. Doch es gibt immer noch viel zu tun. Die Neonatologie entwickelt sich ständig fort und wir gewinnen neue Erkenntnisse im Bereich der Therapie aber auch was die Begleitung der Eltern und Familie betrifft.  Aber auch die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte spielen eine große Rolle in der Qualität der Versorgung von Früh- und kranken Neugeborenen. Ich bin froh, dass so viele Interessierte an unserer Konferenz teilgenommen haben und hoffe, Sie können viel Wertvolles mit nach Hause nehmen und in Ihren Häusern umsetzen.”,  schloss Silke Mader das Symposium. Mit ihrem vielseitigen Angebot konnte die CME-zertifizierte Veranstaltung neue Impulse in der Neugeborenenmedizin setzen und und zum regen Meinungs- und Wissensaustausch unter den Teilnehmern beitragen.
Alle Einnahmen aus Teilnehmergebühren werden zu 100% in Spendenprojekte von EFCNI fließen und Projekte der Palliativ- sowie der Familienzentrierten Versorgung unterstützen. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Referenten und Chairs bedanken, die ehrenamtlich zu diesem gelungenen Symposium beigetragen haben.

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Prof. Christof Dame (Charité Berlin) im Vortrag.

Wir danken außerdem allen Kooperationspartnern und unserem Sponsor Lyomark Pharma GmbH für die freundliche Unterstützung. Hier finden Sie das ausführliche Programm zum Jubiläums Symposium 

 

 

 

 

 

 

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Lighthouse Project: Mother-baby bonding support rooms in Istanbul

A guest article by Ilknur Okay from El Bebek Gül Bebek

Idea:
To provide as best and often as possible contact between mothers and preterm babies

Steps of implementation
Lighthouse graphicAfter El Bebek Gül Bebek decided to install a mother-baby bonding room in a public hospital, we approached the Istanbul Medicine Faculty Hospital, one of the major university hospitals in Turkey. We had meetings with the professors of the neonatology department, NICU nurses and visiting mothers to understand their needs and conditions. Then an architect prepared the blueprint plans voluntarily and after receiving the unit’s consent we asked the hospital administration for their approval. It took almost a week to get the technical and architectural endorsement. As the unit was in operation, we wanted to avoid long-term constructions, and therefore arranged all details and pricing with the constructor while we were waiting for the approval. When green light were given from the authorities, the constructor started constructing the new walls etc. All furniture was designed and manufactured on tailor-made basis, according to our requirements while the construction was going on. The construction and implemantation of new furniture were completed in only four days. Meanwhile, we contacted one of the biggest household appliances manufacturers and purchased the air conditioner and refrigerator with a special discount. An office furniture company donated 30 conference chairs for the training room as per our request. Another sponsor provided us with a hospital type breast pump free of charge for three years. The opening of the rooms was celebrated on Women’s Day (8 March) 2018, a very special day for all of us.

Result
Both, the NICU staff and mothers are very happy to have such a nice and efficient unit. Two mothers can stay there overnight if needed. The room contains a small kitchen as well. Others have an opportunity to wait in the lounge and pump milk. When they take their babies for doctor’s medical check after discharge from the NICU, they have a special room to wait or breastfeed them.

On the level of difficulty, this project gets a 7 from 10. The hardest part was to find a sponsor. If you have enough funds, it is not that hard. The second difficult part was to start a renovation in an operating unit. Trying not to disturb anyone around and completing the project on time are quite challenging aspects in the phase of planning and implementation.

Duration of the implementation
The longest stage was preparing the project and finding funds. Visiting companies, trying to convince them about the project took three months. After that, it took only three weeks to complete the whole project.

 

Special thanks to
Ilknur Okay
El Bebek Gül Bebek
ilknurokay(at)hotmail.com

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4th Global Summit for Preemies

From 16-17th of February 2018 the association Melletted a helyem Egyesület (Right(s) beside you) and the Hungarian Perinatal Society hosted the  „IV. Global Summit for Preemies”  in Budapest, Hungary, following the succesful events in Poland, Columbia and Bulgaria. The summit brought together 120 participants, from 23 countries ranging from Argentina to Kenya, Belarus and the United States. Healthcare professionals, parent organisations and policy makers gathered for knowledge & experience exchange.

A guest article by Livia Nagy, vice-president of Melletted a helyem Egyesület

It was an honour to welcome participants from a multidisciplinary field from all over the world in Budapest and continue the annual discussion to exchange insights through the presentation of effective policies, best practice experiences, succesful strategies and evidence-based findings to deal with the challenges preterm babies and their families are facing. Couple of years ago Hungarian NICUs were not designed or functioned as a family-friendly environment, healthcare professionals found it difficult to deal with our tears, our fears and our versatile backgrounds. Our association was born during the very first global summit in Warsaw, Poland, four years ago, while we had a long discussion with Professor Tibor Ertl to realise better outcomes for preterm babies and their families. Few weeks after the first summit Dr Csaba Nádor and Dr Miklós Szabó joined the discussions and together we formed the Association.

Dr. Szabó Miklós, President of Hungarian Perinatal Society: „the recent progress in care procedures of preterm babies, mainly the result of recognition the importance of the use of non-invasive treatment modalities, reducing the level of stressful procedures and environment and incorporating parents as partners into the care of their infants. The philosophy of neonatology has been changed deeply and professionals need to learn new skills and develop new policies which often contradict traditional medical paradigms.” 

There are good practices and comprehensive follow-up programmes, which globaly result in improved standards of care for preterm babies and support their families to cope with the challenges of preterm birth. „Including every preterm in the follow-up programme requires teamwork” said Dr Liis Toom from Estonia as they have one of the strongest and long-standing follow-up programme  in Europe.  A round-table discussion highlighted the challenges of the previous host countries of the summit,  and mentor programmes from Portugal and Hungary introduced their projects which were realised through EU funding.

The agenda also focused on the importance of parental involvment in neonatal research, parental participation in the newborn care, developing family-centred care services after discharge, mental support of the parents, and how to create a safe neurodevelopmental environment for newborn infants  as for example noise, light, pain increase the risk for a wide range of developmental problems.

Dr Eszter Bodrogi During gave an insight how the NICU where „the baby is the boss” became the first family centred neonatal intensive care unit in Hungary. Looking back at the last eight years she showed the opportunities and challenges of making a change – from a traditional and protocol-centred system, to the first steps of family integrated care.

Professor György Balla presented the results of his latest research shown that nearly half of the children under one year who were hospitalised with bronchitis got an  RSV infection during the 2016-2017 season.

The event ended with NICU visits and as a result of  the succesful summit on 5 April, Lívia Nagy (Vice-President of Melletted a helyem Egyesület) and Mandy Daly (Director of Advocacy & Policy Making, Irish Neonatal Health Alliance) had the pleasure to meet with Dr Attila Beneda (Deputy of Secretary of States for Families) and Dr Ildikó Lelkes (Head of department of family policy) from the Hungarian Ministry of Human Capacities and Dr Miklós Szabó (President of the Hungarian Perinatal Society) to discuss the future of family-centred care in Hungary. We look forward to future multi stakeholder collaboration and a better future for Hungarian preterm infants. We have high hopes to implement the European Standards of Care for Newborn Health project and with a detailed benchmark study, every preterm baby in Hungary will get equal treatment and care in every Hungarian NICU.


Special thanks to 
Livia Nagy, vice-president of Right(s) besides you Association 

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